 Skoda Auto a.s. mit Sitz in Mlada Boleslav (Tschechien) gehört zu den ältesten noch produzierenden Autoherstellern der Welt. Im Jahr 2005 feierte die Traditionsmarke ihre 110jährige Firmen- geschichte und 100 Jahre des innovativen Automobilbaus (siehe auch www.skoda-tradition.de). Skoda Auto beschäftigt über 27.000 Mitarbeiter weltweit, unterhält Produktionsstätten in Tschechien, der Ukraine, in Kasachstan, Russland, Bosnien-Herzegowina, Indien sowie in China und ist in über 100 Ländern der Erde vertreten. Skoda Auto ist eine Marke des Volkswagen Konzerns. Skoda Auto Deutschland in Weiterstadt ist eine 100- prozentige Tochter von Skoda Auto a.s. Für Vertrieb und Service sorgen mehr als 1.400 Partnerbetriebe. Im Jahr 2009 wurden 190.717 neue Skoda Fahrzeuge zugelassen. In den vergangenen zehn Jahren ist der Marktanteil von Skoda in Deutschland von 1,52 Prozent (1999) über 2 Prozent (2000) bis auf fünf Prozent (2009) angestiegen. 




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 ŠKODA feiert 20. Jahrestag der Verbindung mit Volkswagen Eine der erfolgreichsten Verbindungen der Automobilgeschichte feierte ihren 20. Geburtstag: Am 16. April 2011 jährt sich zum 20. Mal der Beginn der Zusammenarbeit des tschechischen Automobilherstellers ŠKODA Auto mit Europas größtem Automobilkonzern Volkswagen. Mit dem Einstieg von Volkswagen verbindet sich der rasante Aufstieg der Marke mit dem geflügelten Pfeil zu einem international erfolgreichen Anbieter. Seit 1991 vervierfachte ŠKODA unter dem Volkswagen Konzerndach seine weltweiten Verkäufe und baute die Fahrzeugpalette von einem Produkt im Jahr 1991 auf aktuell fünf Modelle aus. In den kommenden Jahren will der Hersteller den Wachstumskurs weiter verstärken und die Verkäufe bis zum Jahr 2018 auf mindestens 1,5 Millionen pro Jahr steigern. Dazu investiert ŠKODA massiv in neue Produkte und neue Märkte insbesondere in den Ländern China, Indien und Russland. Gleichzeitig will das Unternehmen seine starke Position im tschechischen und europäischen Markt weiter stärken.
„ŠKODA und Volkswagen haben gemeinsam ein Stück Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Damals, vor 20 Jahren, haben wenige dieser Marke eine so glänzende Entwicklung zugetraut. Und damals hat kaum einer es für möglich gehalten, dass Tschechen und Deutsche so gut und partnerschaftlich zusammen arbeiten“, so der Volkswagen Konzernchef und Vorsitzende des ŠKODA Aufsichtsrats Prof. Dr. Martin Winterkorn.
„Die Entwicklung von ŠKODA seit dem Engagement von Volkswagen ist einzigartig in der Automobilindustrie“, unterstreicht der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Es gelang nichts anderes als das Comeback einer legendären Automobilmarke aus dem Herzen Europas. Unter dem Dach des Volkswagen Konzerns wurde die Marke zu neuem Leben erweckt und startete einen erfolgreichen Wiederaufstieg. Es war eine äußerst weitsichtige Entscheidung des Volkswagen Konzerns sowie der damals wirtschaftlich und politisch Verantwortlichen Tschechiens, dieser deutsch-tschechischen Allianz eine Chance zu geben. Das Unternehmen hat diese Chance eindrucksvoll genutzt und will in den nächsten Jahren seine Performance noch einmal deutlich verstärken“, so Vahland. In diesem Zusammenhang dankte Vahland auch dem ŠKODA Aufsichtsrat, mit Volkswagen Konzernchef Prof. Dr. Martin Winterkorn an der Spitze, für die tatkräftige Unterstützung.
Eindrucksvoll belegt wird der rasante Aufstieg des Unternehmens durch die Entwicklung der Modellpalette. Baute ŠKODA im Jahr 1991 mit dem Favorit lediglich ein Modell, so steht der Hersteller heute für eine ganze Palette von modernen Fahrzeugen. Ob Fabia, Octavia, Roomster, Yeti oder Superb: in ihrem jeweiligen Segment setzen die Autos aus Tschechien Maßstäbe in Sachen Raum, Komfort und Preis-/Wert-Verhältnis und eilen von Absatzrekord zu Absatzrekord: Im Jahr 2010 kauften erstmals mehr als eine dreiviertel Million Kunden einen ŠKODA mit dem Anspruch: simply clever.
Prof. Dr. Martin Winterkorn: „Die Marke ŠKODA steht für Fahrspaß, Technik und Qualität, in einem erstklassigen Preis-/Leistungs-Verhältnis. Das ist der Kern von “Simply Clever“. Und mit dieser Positionierung ist ŠKODA für unseren Konzern eine strategische Speerspitze.“
Überaus erfolgreich entwickelte sich in den vergangenen Jahren auch die internationale Präsenz des Unternehmens. Anfang der 1990er Jahre war die tschechische Marke noch einseitig auf den Heimatmarkt und die europäischen Länder fixiert. Heute ist ŠKODA längst auch auf den außereuropäischen Märkten etabliert und verkauft seine Produkte in über 100 Ländern. Dabei wurde gerade in den letzten zehn Jahren der Gang über die Grenzen forciert: Im Jahr 2001 startete die Produktion in Indien. Und seit 2007 ist das Unternehmen sehr erfolgreich in China präsent. Das Land ist mittlerweile der stärkste Auslandsmarkt und trug im Jahr 2010 zu etwa einem Viertel der Verkäufe der Marke bei.
Als einen wesentlichen Garanten des Aufstiegs der Marke wertet ŠKODA auch das Engagement der weltweit rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Arbeitnehmervertretung. Prof. Vahland: „Unsere Mannschaft hat in den beiden letzten Jahrzehnten Außergewöhnliches geleistet. Sie hat die notwendigen Veränderungen aktiv und engagiert mitgetragen und den Wandel gestaltet. Ich ziehe den Hut vor unseren Mitarbeitern und den Arbeitnehmervertretern und danke ihnen für ihr herausragendes und verantwortungsvolles Engagement. Jeder einzelne trägt durch seine Leistung zum Erfolg des Unternehmens bei.“
Auf der Basis der Erfolge der letzten 20 Jahre nimmt der Hersteller nun neue Ziele ins Visier: „Im Rahmen der ŠKODA Wachstumsstrategie wollen wir in den nächsten Jahren unsere Verkäufe mindestens verdoppeln und im Jahr 2018 weltweit mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge verkaufen“, erläutert Winfried Vahland. Kern der Wachstumspläne ist die noch stärkere Internationalisierung des Unternehmens. Über die Hälfte des Absatzes will der Hersteller künftig außerhalb Europas erzielen. Insbesondere in den Wachstumsmärkten China, Indien und Russland will ŠKODA deutlich zulegen. Dazu soll die Modellpalette in den nächsten Jahren deutlich ausgeweitet werden. „Wir werden in den wichtigen Märkten dieser Welt Maßstäbe setzen für raumorientierte Fahrzeuge mit bestem Preis-/Wert-Verhältnis und cleveren Ideen“, betont Vahland.
Darüber hinaus plant der Hersteller, sich in wichtigen Märkten deutlich stärker lokal zu engagieren. So wird das Kompakt-SUV Yeti ab dem Jahr 2013 auch in China produziert. „In China und in anderen Wachstumsmärkten wollen wir unsere Aktivitäten deutlich stärken“, so der ŠKODA Chef. Er betont, dass der europäische Markt für das Unternehmen dabei unverändert wichtig bleibt: „Europa und Tschechien bleiben unsere Heimatbasis. Mit einer erfolgreichen Entwicklung in den internationalen Wachstumsmärkten stärken wir auch die gute Position in unserer Heimat.“
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